Wir sind zwischenzeitlich im großen Süden angekommen. Die Klimaveränderung ist mehr als deutlich zu spüren. Die Temperaturen gehen kontinuierlich nach unten, die Antarktis lässt grüßen. Es ist die meiste Zeit über extrem windig, Sonne und Wolken wechseln sich permanent ab. Dazwischen spritzelt es auch immer wieder mal. Die Berge und Gletscher versteckten sich somit auch immer wieder mal hinter den Wolken
Unsere Fahrtstrecke von Coyhaique nach Puerto Guadal führte durch extreme Landschaften, von denen ihr einfach eine unkommentierte Auswahl an Bildern bekommt. Die ersten 90km waren noch geteert, die restlichen 200km hatten wir die hier üblichen Rüttelpisten.
Danach sind wir für einen Tasse Kaffee von der Carreta Austral abgebogen und haben einen 10km Umweg in ein Dorf gemacht und im dortigen Kaffeehaus dann auch einen Nescafe bekommen.
Sonst gabs nur noch Bier. Dass wir die einzigen Gäste waren, braucht man glaube ich nicht zu erwähnen.
Das Dorf hatte immerhin ein Fußballstadion.
Nur die Fußgängerbrücke über den Bach ist leicht reparaturbedürftig.
Die letzten 100km nach Puerta Guadal führten am Lago General Carrera entlang, dem größten See von Chile und dem zweitgrößten in Südamerika mit über 180km Länge.
Die Bilder vom See haben übrigens keinen Farbstich, das sieht original so türkis aus, absolut unwirklich.
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