Donnerstag, 13. Januar 2011

Von Arica nach Putre-Lauca NP

Unser Mietwagen kam dann schließlich pünktlich um 10.00 Uhr, so dass wir gegen 10.30 Uhr losfahren konnten. Zunächst haben wir uns die Stadt noch kurz angeschaut und ein bisschen was eingekauft. Dann sind wir auf einer kleinen Nebenstraße in Richtung Putre losgefahren. Das Problemchen war nur, dass wir nach ca. 70 km in einem Flussbett standen und die Straße nicht mehr weiterging. (laut Karte geht sie durch).


Einige fanden schon, dass die Touris ziemlich blöd sind, so eine Strasse zu nehmen.
Also umkehren, zurück nach Arica, noch mal vollgetankt und über die Hauptstraße los in Richtung Putre auf 3500 Metern Höhe. Trotz etlicher Fotostopps und einige Abstecher in kleine Dörfer kamen wir recht frühzeitig hier an. Unterwegs hat es ein paar Tropfen geregnet und es wurde dann auch gleich richtig kalt. Nach der Hitze in Arica waren schon wieder lange Hosen, dicke Socken und eine Jacke angesagt. (bei M.waren es langärmliges T-Shirt, Pullover und Jacke und er hat auch schon mit der Wollmütze geliebäugelt)

Kurz vor Putre schoss eine ziemliche Dreckbrühe den Berg runter, so dass es im Hochgebirge vermutlich doch etwas heftiger geregnet hatte.











Der Ort selbst ist übersichtlich. Das ist die Hauptrasse.

Die Umgebung hat vieles zu bieten.

Vom Hotel in Putre aus hat man dann am nächsten Morgen, wenn alle Wolken weg sind, einen wunderschönen Blick auf einen Schneeberg, dessen Namen mir gerade nicht einfällt.

Nach dem Frühstück sind wir  in den Lauca Nationalpark gefahren. Bei strahlendem Sonnenschein und frisch gewaschenem Himmel war die Aussicht auf die vielen schneebedeckten Vulkane einfach gigantisch. Außerdem haben wir bis auf den Kondor so ziemlich alles an Tieren gesehen, was hier heimisch ist.
 









 Über die immer wieder mal auftauchenden Strassensperren darf man sich hier nicht aufregen.



Auf dem Rückweg zum Hotel waren wir noch in einer Therme. Das Wasser kommt hier mit einer Temperatur von 50 Grad aus dem Boden und muss deshalb gekühlt werden, damit man drin baden kann.

Auf dem weiteren Heimweg veränderte sich das Wetter binnen Minuten, so dass aus strahlendem Sonnenschein plötzlich so was wurde.


Für den nächsten Tag gibt es einen eigenen Blogbeitrag, weil es einfach zu viele Bilder gibt, die man einstellen könnte.

Grüße an alle

1 Kommentar:

  1. Wunderschöne Bilder - der Lauca sieht mit Schnee eindeutig noch spektakulärer aus als zu der Zeit, als wir da waren (November).

    Ich staune übrigens über euren Mut, in einem Rutsch von Arica auf 3500 m zu fahren. Offenbar verfügt ihr über eine fantastische Kondition bzw. seid total höhenunempfindlich. Wir haben uns erst nach 2 Wochen Höhenanpassung nach Putre getraut, und selbst dann hatte ich in der ersten Nacht noch Probleme.

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