Heute Morgen, als wir aufwachten, hatten wir tatsächlich in Puerto Montt angelegt. Das Ausschiffen ging trotz der vielen Kuhlaster erstaunlich schnell, so dass wir um 09.00 Uhr aus dem Schiff waren.
Wir sind dann direkt nach Puerto Varas gefahren, wo wir normalerweise ja übernachtet hätten.
Nach einer Besichtigung des Städtchens, bei der man im Hintergrund schon unseren Hausvulkan für die nächsten 3 Tage- den Osorno- sieht, wollten wir weiter zu unserem heutigen Hotel. Das Problem war nur, dass in Puerto Varas ein großer Triathlon stattfand und die Straße nach Ensenada gesperrt war. An jeder Einmündung wurden wir von einem Polizisten weiter geschickt, was so lange dauerte, bis wir schließlich gegen Mittag wieder in Puerto Montt waren, wo wir ja herkamen.
Das hat dann schon etwas genervt und wir haben letztendlich die Autobahn genommen und haben mit einigen Umwegen und Straßensperren durch Halbstarke (der träumt wohl von einer Laufbahn in der Stierkampfarena) schließlich über eine andere Strasse unser Hotel erreicht.
Entlang der Straße haben überall die Ulmos geblüht, mit unseren Ulmen haben die aber nichts zu tun, sehen aber richtig schön aus. Hier in unserer Unterkunft wird bayrisch gesprochen, weil die Besitzer aus dem Allgäu sind. Es liegt sehr schön am See, im Hintergrund der Vulkan Osorno und ansonsten ein bisschen wie Bodenseegegend. Wir sind ja hier wieder in der chilenischen Schweiz.
Im Moment ist es jetzt richtig warm. Wir haben 30 Grad, so dass wir uns ein bisschen Sonne am schwarzen Strand mit Tannenbäumen gegönnt haben und selbst nachts wird es nicht kalt.
Sogar die „Einheimischen“ sind überrascht über die Temperaturen und nutzen das Wetter um ihr Mättle zu mähe. Am Abend gab es lecker T-Bone-Steak vom Holzkohlengrill mit Traubensaft.
Grüße
Samstag, 19. Februar 2011
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