Sonntag, 27. Februar 2011

Osterinsel - 1. Teil

Der Flug gestern hierher war relativ angenehm, außerdem haben wir wieder 2 Stunden Zeit gewonnen. Jetzt sind wir euch also 6 Stunden hintendran.
Die Insel hat die Form eines Dreiecks mit der längsten Kante von 24km, ist also relativ überschaubar. Die Osterinsel oder in der Landessprache "Rapa Nui" ist der entlegenste bewohnte Punkt auf der Welt. Mehr als 3700km bis zur chilenischen Kueste und bis zur nächsten bewohnten Insel sind es auch mehr als 2400km.

Das einzige Dorf hier ist Hanga Roa und besteht aus ungefähr 10 Straßen, dafür gibt es hier aber mindestens 50 Hähne, die zu allen Tages- und Nachtzeiten meinen krähen zu müssen (C.: ich esse hier so lange Hühnerfleisch, bis ich die 5 Hauptkräher um unser Hotel herum ausgemerzt habe). Bei der Ankuft hatten wir ca. 30 Grad, wobei es überhaupt nicht schwül sondern sehr angenehm warm ist.

Der Hafen hier besteht aus 7 kleinen Holzbooten und einem kleinen Badestrand an welchem sich jedoch mehr Schildkröten tummeln als Badegäste.



Unser Hotel liegt mitten im Ort und hat einen richtig schönen Blumengarten. Dafür ist unser Zimmer eher spartanisch, aber das Bett ist ok und die Dusche erschlägt einem fast. (C.: und wir haben schon zwei ziemlich dicke Kakerlaken erschlagen, die gehören hier aber zur landestypischen Fauna)


Heute haben wir den ersten Ausflug über die Insel gemacht und ganz viel Moais gesehen. Natürlich hat es pünktlich zum Start angefangen zu regnen. Wir hatten aber einigermaßen Glück, so dass wir nur an einem Stopp so richtig eingenässt wurden. Ansonsten kamen wir trocken durch und die Temperaturen fallen auch bei Regen nicht unter 25 Grad.















Der Stein hier ist der Nabel der Welt, warum genau, haben wir nicht verstanden. Irgendein Häuptling soll hier an Land gegangen sein.

An den Sehenswürdigkeiten dürfen die Souvenirverkäufer natürlich nicht fehlen und die sind hier auch schon so weit, dass sie für ein Bild einen Dollar wollen.


Überall sieht man wunderschöne Korallenbäume, die richtige Dornen haben und sich im Vorgarten auch gut machen würden.


Die haben hier insgesamt gepfefferte Preise, man findet aber auch, wenn man ein bisschen schaut, auch ganz schöne Gaststätten die noch bezahlbar sind. Das hier ist eine der teuren Gaststätten, wo man für eine Tasse Kaffee und ein Bier schon mal 8 Euro liegen lässt.

 Dafür haben sie Bananen im Garten.


Es ist jetzt auch das erste Mal, dass wir für das Internet bezahlen mussten. Der Preis war mit 10 Dollar für den ganzen Hotelaufenthalt aber eher moderat.

Grüße

1 Kommentar:

  1. Hallo...Matthias...(?) Schöne Bilder von der Insel und von deinen/euren Eindrücken!
    Wir werden dies Jahr im April für 6 Tage dort sein, den Rest dann Chile und Anden... Ihr wart in einem Hotel, könntest Du den Namen und ev. Preis /Homepage nennen...oder war es pauschal..? Könnt ihr sagen wie eurer Eindruck zu den restlichen Hotels/Guesthouses, B&Bs war ? zahlreich, gut, billig teuer ?? Efahrungen von andren Reisenden zu Unterkünften ?! Will mich noch nicht festlegen überlege ev. bei Ankunft auf der Insel etwas zu suchen..? Grüße aus Berlin *Christian*

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