Heute Morgen beim Aufwachen hat es erst mal geregnet, dann kam aber die Sonne durch und es wurde richtig warm.
Wir sind dann in den Nationalpark gefahren, wo es so warm war, dass wir seit Tagen zum ersten Mal im T-Shirt wandern konnten. Eigentlich hatten wir uns hier auf Wollmütze und langärmlige Unterhosen eingestellt, weil wir davon ausgegangen sind, dass hier der kälteste Punkt unserer Reise ist.
Das ist aber definitiv nicht der Fall, hier ist es wirklich mild und es geht nur ein sehr mäßiger Wind. Im Vergleich zu Rio Grande ist das nicht mal ein laues Lüftchen.
(M: Ab jetzt gibts Bilder ohne Ende, C. konnte sich mal wieder nicht entscheiden)
Gleich am ersten Aussichtspunkt haben wir zwei Rotkopfspechte getroffen (auf dem Bild ist nur einer, das Bild mit beiden ist leider total verwackelt) und danach noch einen Kauz.
Nur die im Prospekt angekündigten Biber haben wir nicht gesehen, nur ihre imposanten Bauten.
An der Schiffsanlegestelle haben wir uns dann noch amtlich bestätigen lassen, dass wir am Ende der Welt sind. Wir haben jetzt wunderschöne Stempel im Pass.
Hier noch ein paar Nationalparkimpressionen.
Am Nachmittag ging es dann auf’s Schiff und hier war es dann doch ganz schön eisig (war mal ein kleiner Vorgeschmack auf unser Frachtschiff), außerdem holten uns bald die schwarzen Wolken ein. Wie schon mal erwähnt, hier hat man alle Wetter an einem Tag.
In Ushuaia am Anleger gefiel Claudia dann das noch, warum auch immer. (C.: ich liebe Pingus)
Morgen verlassen wir Argentinien für diesen Urlaub endgültig. Wir haben wieder fast 500km und ein paar Grenzformalitäten vor uns und melden uns dann wieder aus Chile.
Grüße
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