Also unser Auto ist letzte Nacht noch drei Mal gekommen, es schläft einfach nicht mehr durch. Alle 2 bis 3 Stunden hat die Alarmanlage gejault und dann heute Morgen, als wir beim Frühstück saßen, wieder. Das ist echt lästig aber jetzt steht es draußen mit abgeklemmter Batterie und Ruhe ist.
Außerdem haben wir uns natürlich geärgert, dass wir gestern Nachmittag nicht gleich hingefahren sind, als es noch schön war.
Die Berge waren alle mit frischen Puderzucker überzogen und der Wetterbericht sagte Regen für den ganzen Tag an.
Als wir schließlich den Nationalpark erreicht hatten, kam die Sonne raus. Zudem hatte es kaum Wind, so dass wir über 2 Stunden fasziniert an der 60m hohen Gletscherwand standen.
Das Knacken und Krachen in dem Gletscher, besonders wenn ein Stück abbricht wie auf dem Foto unten, ist unbeschreiblich. Der Gletscher ist aber auch dauernd in Bewegung, er ist einer der wenigen, vielleicht sogar der einzigste (weiß ich nicht mehr so genau), der noch wächst
Das Wasser im See lädt trotz der tollen Farbe nicht so zum Schwimmen ein, ab und zu schwimmen kleinere Eiswürfel (von der Größe eines Hauses) durch. Darum wundert es uns immer wieder, dass hier die Flamingos stundenlang im Wasser rumstehen und nach Futter suchen. Bisher waren Flamingos für uns immer "Warmduscher".
Kurz nach 12.00 Uhr fing der Wind wieder an und zwar noch heftiger als sonst. Man konnte sich kaum auf den Beinen halten und so sind wir ins Hotelzimmer verschwunden und haben Zeit, Blog zu schreiben.
Grüße
Ps.: was wir bisher vergessen haben zu schreiben, uns aber dauernd zum Lachen bringt, weil wir in Argentinien nach chilenischen Sitten Auto fahren:
Kennt ihr den Unterschied vom Auto fahren in Chile und in Argentinien?
In Chile bremst man wenn sich ein Fußgänger in 50m Entfernung der Straße nähert um ihn gefahrlos überqueren zu lassen (auch wenn er das gar nicht will)
In Argentinien ist es strengstens verboten an Fußgängerüberwegen zu halten.
Die Fußgänger hier schauen uns immer ganz perplex an wenn wir halten :-)
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